Longitudinal Recording

In Festplatten schwebt in hauchdünnem Abstand über den Magnetscheiben ein Schreib-Lesekopf. Bei der bisher verwendeten Longitudinal Recording Aufzeichnung werden die Datenbits, wagerecht geschrieben. Gelesen werden die Daten mit einem GMR-Lesesensor (Giant Magnetoresistance). Da diese Technologie allerdings an ihre Physischen Grenzen stößt, wird sie durch Perpendicular Recording abgelöst.

Weitere Informationen zu diesem Begriff:

Ein Kommentar to “Longitudinal Recording”

  1. Pascal 10 Dezember 2011 at 14:43 Permalink

    Bei der perpendicular Beschreibung einer Festplatte sind die Magnetpartikel senkrecht zu der Magnetoberfläche-. (perpendicular = senkrecht) und nicht wie bei der Longitudinal Beschreibung waagerecht zueinander (Longitudinal = Längsschreibweise heißt so viel wie waagerecht).

    Um die senkrechte Magnetisierung der Magnetpartikel zu erreichen wird der magnetische Fluss so fokussiert, dass er tiefer in die Magnetschicht kommt, da sie senkrecht ist. Um Tiefer in die Magnetschicht zu kommen, muss man die Magnetpole verändern. Der Hauptpol wird sehr schmal gehalten das er dadurch ein besonders hohen Magnetfluss entwickelt. Der Rückpol ist hingegen sehr breit und wird noch abgeschwächt damit die geschriebenen Daten nicht wieder gelöscht werden.
    Die Speicherdichte beim Perpendicular Recording ist höher als bei der Longitudinal Recording.


Schreibe einen Kommentar